Die Elektronik in einem PKW

Starre Leiterplatten – Basis für komplexe Schaltkreise

Träger für elektronische Bauteile werden im heutigen technisierten Alltag nahezu in jedem Gerät benötigt. Ob Handy oder Computer, Fernseher oder Radio – in all den Objekten und vielen mehr werden starre Leiterplatten verarbeitet.

Großes Potenzial der Leiterplatten

Die Platine in einem Rechner oder dem neuen Smartphone dient einerseits der mechanischen Befestigung jeglicher noch so kleinster Schaltelemente. Ob kleine Speicher oder große Chips, alles wird über die Leiterplatte realisiert. Und auch die unterschiedlichen Verarbeitungsprozessoren oder inhaltsbezogene Adressen für Unmengen an Daten sollen einen fixen Standort in der jeweiligen Technik haben. Dazu müssen die starren Platten auch als elektrische Verbindung fungieren. Und dies wird durch eigen komplexe Leiterbahnen umgesetzt. So steht der Hauptprozessor jederzeit in direkter Verbindung mit den diversen Partitionen. Die Zugriffe erfolgen dementsprechend schnell, obgleich die Informationen in anderen Segmenten liegen. Dadurch wiederum lässt sich eine höhere Arbeitskapazität erreichen, da verschiedene Prozesse ausgelagert werden können. Ergänzend dazu stehen einige reaktionären Features zur Verfügung, welche durch Bedienung beziehungsweise Tasten ausgewählt werden können. Mechanische Impulse wie ein „Knopfdrücken“ auf der Fernbedienung lässt folglich den richtigen Code an das TV-Gerät senden – ja auch Übermittlungen auf Endträger lassen sich über entsprechende Technik realisieren. Und dafür muss die Bluetooth-Einheit oder ein vergleichbares Segment ebenso auf der starren Leiterplatte montiert sein.

Eigenschaften der starren Leiterplatten

Generell sind die starren Leiterplatten aus faserverstärktem Kunststoff geschaffen, welches erstens der Stabilität und zweitens der Isolierung der Platine dient. Üblich bestehen sie aus unterschiedlich vernetzten Kupferleitbahnen – in etwa 35 Mikrometer – für die Informationsübertragung auf der Leiterplatte. Diverse Bauelemente sind folglich in Themenblöcken auf Lötflächen oder in Lötaugen integriert, sodass schwerpunktmäßige Datenübermittlung eine effiziente Bearbeitung erlaubt. Dabei werden in der Regel einseitige Leiterplatten oder aber auch Multilayer für die Anwendung genutzt. Durch das separate Löten wird folgend eine universelle und sehr flexible Platine geschaffen, welche auch nach Gebrauch oder Austausch für andere Zwecke verwendet werden. Insofern keine Beschädigungen entstanden sind, darf diese Technik daher eine nachhaltige Wirkung entfachen. Im Gegensatz zu den flexiblen Leiterplatten für Anwendungen mit wenig Platz, bieten die starren Leiterplatten vor allem Formstabilität. Vor allem die Nutzung in großen Geräten mit Lüftungseinheiten schenkt nunmehr eine optimale Kühlung beider Seiten der Platte. Für unterschiedliche Anforderungen lässt sich diese Technik außerdem individualisieren. So stehen Leiterplatten mit bedrahteten Elementen für Industrielektronik und SMD-Platten für kleinformatiges elektronisches Equipment parat. Mehrlagige Exemplare stehen insbesondere technischen Objekten mit viel Kapazität, zahlreichen Verarbeitungs- sowie Speicheroptionen und großen Datenvolumen dennoch als platzsparende Variante zur Verfügung. Durch hexagonale Raster der Kupferleitungen auf den starren Platinen ergibt sich ergänzend ein optimales Wärmemanagement. Modelle mit Dickkupfer ermöglichen zudem eine höhere Wärmeleitfähigkeit. Dies schützt die elektronischen Komponenten bei frequenter Anfrage nach Daten vor Überbelastung und möglichen Schäden.


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